Sie kennen das: Sie kommen abends nach Hause, schalten das Licht ein und außer einen dumpfen ‘Klick’ passiert nichts. Die Glühbirne ist durchgebrannt und nun müssen Sie sich den Weg in Ihren Wohnraum mit Füßen und Händen ertasten. Soweit so gut. Wer seinen Eingangsbereich, Flur oder seine Treppe beleuchten will, sollte auf einige grundsätzliche Dinge achten. Denn wenn ein passendes Beleuchtungskonzept diese Wohnbereiche erleuchtet, ist ein Ausfall einer Glühbirne überhaupt nicht schlimm. Da sind ja noch weitere Lichtspender.
Eingangsbereiche, Flure und Treppen sind meist die ersten Bereiche einer Wohnung, die wir als Besucher zu sehen bekommen. Gerade deshalb ist es vielen Menschen wichtig, dass es zumindest ein bißchen ‘gut aussieht’. Andere legen Wert darauf, dass gerade diese Bereiche repräsentativ sind. Die eigene Firma oder das Büro – wer selbstständig ist, muss sogar auf die Gestaltung achten. Denn bei Unternehmen achten viele auf den ersten Eindruck. Da ist die Eingangstür, der Flur oder die Treppe neben der Haustür der erste Bereich, der einem ins Auge fällt. Ein gelungenes Lichtkonzept kann diesen ersten Eindruck äußerst positiv ausfallen lassen.
Zunächst sollte das Licht auf den Gebrauch abgestimmt sein. Wie ist das zu verstehen? Wer im Eingangsbereich eine Garderobe nutzt, der sollte für dieses ‘Gebrauchsmuster’ die nötige Helligkeit einplanen. Wer Familienfotos an der Wand im Flur hängen hat, der möchte auch hier nicht auf das notwendige Maß an Helligkeit verzichten. Insgesamt gilt: Der Gebrauch bestimmt die Art und Weise der Beleuchtung. Im nächsten Schritt können Unterteilungen vorgenommen werden: Welcher Bereich soll wie beleuchtet werden? Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Wandleuchten für den Flur und die Treppe; Eine Pendelleuchte für den Eingangsbereich mit der hohen Decke oder eine Tischleuchte für die Kommode neben der Haustür – all das sind nur einige Variationen.
Wenn Sie die Lichtplanung komplett selbst gestalten wollen, suchen Sie sich am besten die nötigen Informationen aus Internet oder Büchern. Denn dabei kann einiges schiefgehen. Oder Sie beauftragen einen Lichtplaner, der von der Idee über das Konzept bis hin zur handwerklichen Umsetzung alles für Sie plant, organisiert und koordiniert.